Montag, 18. Februar 2013

ach, das ist auch meins:




leider ahnungsfrei erstellt, deshalb verpixelt. eeeentschuldigung!
aus gegebenem anlass zensiert.
hausnummer 21 in h.
k - klingt griechisch

julia, ich bin wieder 14.


"meins - und du, heute schon dein ding gemacht?"
 "darf ich kurz vorstellen, das ist dein leben."

scheiße

ich zerplatze, ich zerreiße
ich weiß grad noch wie ich heiße
ich werd zum terrier und beiße
ich will steine, ich will schmeißen
ich hab echt nich gut geschlafen
komm mir nich mit 'komm ma klar'
du arsch, ich kotz gleich

ich rutsch aus und ich entgleise
auf haufenweise scheiße

ich zerplatze, ich zerreiße
ich weiß grad noch wie ich heiße

ich rutsch aus und ich entgleise
auf haufenweise scheiße.

-grossstadtgeflüster-

Samstag, 5. Januar 2013

tillbaka.

hejsan! hejsan! hejsan!

ich bin mal wieder da! frage mich zwar wen das freut oder interessiert, aber eigentlich sollte mich das auch nicht stören. gedanken wollen raus und das können sie hier. bühne frei:

meine finger fliegen. sicher nicht das erste mal, dass ich das schreibe. ob hier oder einem der alten blogs. wo das herkommt? easy peasy lemon squeezy answer: alk(ohol!). ein weiteres merkmal ist, dass ich beginne auf englisch zu denken. oder gar schwedisch, auch wenn das zu unperkeft ist als dass es komplexe gedanken wären. aber wer hat die schon zu solch später stunde? ich möchte an dieser stelle, und genau das hat mich zum schreiben angeregt, auf ein thema kommen das irgendwie ausgelutscht und nervig erscheint: nicht sozialisierte menschen. da kam ich heute drauf als papa antibiotika bekam und sagte er soll das 3 mal täglich anwenden. wäre man völlig unsozialisiert (das wort bereitet mir mit diesen fliege-fingern übringens 'schwere probleme' beim schreiben) würde man bestimmt - vorausgesetzt man weiß wie viele stunden hier so ein tag umfasst - einfach drei mal hintereinander eine tablette einnehmen. wir gehen also davon aus, dass schon jeder kapieren wird, dass man sie im abstand von ca. acht stunden schlucken sollte.
hab mir so gedacht und dann auch gleich mal vorgenommen, dass ich diese thematik ja mal weiter verfolgen könnte. ein bisschen durchdachter und professioneller als gerade vielleicht. ich möchte also aufschreiben, wie missverständlich die welt so wäre für leute die keine ahnung von unseren stillen regeln und klarheiten haben. doch: das ist kein versprechen!

außerdem hab ich heute nacht schlecht geträumt. von zombies die zum einen andere, aber auch sich selbst töten, bspw. durch einen sprung aus dem fenster. hab aber mit noch gesunden zusammengelebt in einem großen bürokomplex, mussten licht an lassen, um den zombies zu zeigen wie sehr sie uns am arsch vorbeigehen. trotzdem musste immer einer raus, humpelndes monster spielen, sich hübsch anpassen und uns essen besorgen. hab ich übrigens schonmal geträumt. wer das deuten kann, her damit! habe mal gehört wenn man im traum noch fliegen kann hat das was mit noch nicht gemachten sexuellen erfahrungen zu tun - kann das jemand bestätigen?

Samstag, 9. Juni 2012

I'm great. Das dachte ich eben, einfach so. Ganz ohne Selbstbewusstseinsanfall, einfach aus guter Laune heraus und in platzender Vorfreude auf morgen (ääh, heute), einen weiteren meiner letzten Tage hier in Umeå. Leider mischt sich dazu die mal wieder groß gewordene endlose Traurigkeit alle hier kennengelernten nie wieder zu sehen. Besonders nach einem so wunder, wunderbaren Abend wie diesem! Ich hoffe mehr als je zuvor es einmal in meinem Leben gebacken zu bekommen Kontakte über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten, mindestens bis alle tollen Menschen sich für einen Deutschlandurlaub durchgerungen haben (Klettermöglichkeiten gibt es ganz bestimmt!). Puh, so traurig über meine Abreise war ich wohl nur selten, verzögern lässt sie sich ja doch nicht und insgeheim bin ich auch froh, aber der Verlust eines so großen Teils an neu aufgebauten Bekannt- und Freundschaften, sowie der erst frisch erweckten Schwedenliebe tut durchaus weh. Hope it's better tomorrow...I mean, today. Later.

Donnerstag, 31. Mai 2012

"Wenn es stimmte, dass Hunde über einen sechsten Sinn verfügen, hätte Blondi eigentlich spüren müssen, dass wir Hunde liebten wie nur wenig sonst auf der Welt. Katzen nicht so sehr, das waren Reinkarnationen von Modemiezen, die ihr Fell wie einen Pelzmantel trugen; sie verbrachten die Tage mit Hurerei und Kokettieren und waren treulose Flittchen. Doch Hunde liebten wir. Sehr sogar."

(Dimitri Verhulst - Die Beschissenheit der Dinge)

"Nachts sind alle Städte gespenstisch, finde ich, insbesondere aus der Ferne, sie sind dann wie Passagierdampfer, die für ein Fest erleuchtet sind, das niemals beginnt."

"Ich erinnere mich, dass der morgendliche Sonnenschein einem feinen Nieselregen gewichen war, dass milder Dunst den menschenleeren Senatstorg in einen gogolgrauen Mantel hüllte und große Wassertropfen wie übergewichtige Faultiere in den nackten Bäumen vor der Universitätsbibliothek und im Kajsaniemipark lagen und hingen."

"Auf dem Foto hatte ich bereits meine kräftigen Skrake-Augenbrauen, die bei Erwachsenen gut aussehen, den Skrakekindern jedoch ein animalisches, vage beunruhigendes Aussehen verleihen."

"Vera ergreift nur selten das Wort, und wenn sie es tut, ist sie zurückhaltend, sie trägt einen ihrer großen flusigen Pullover in Schwarz oder Rot oder Grün, und wenn sie etwas sagt, kommt das Gespräch zum Erliegen, denn in ihrem Schweigen hat Vera Zeit zum Nachdenken gehabt, und ihre Einwürfe sind deshalb immer auf die eine oder andere Art desillusionierend. [...] Doch auch Birre kann das Gefühl einer gewissen Überlegenheit Werner und Vera gegenüber nicht verbergen, sie liegt in seiner Stimme und seinen Bewegungen, diese Überlegenheit, und scheint völlig unreflektiert zu sein, so als wäre sie angeboren."

(Kjell Westö - Vom Risiko ein Skrake zu sein)