Dienstag, 2. April 2013

studentische identität

leute, ich muss euch was gestehen. ich bin, entgegen aller vermutungen und gefühle, doch eine wahre basib studentin. aus meiner nur angelehnten zimmertür klingt balkan brass aus schweden (total interkulturell), ich trinke weißwein aus einem echten weinglas (keinerlei spur von tetrapack, deshalb super kultiviert) und das besagte zimmer ist voll von aufregenden flohmarkt-errungenschaften mit geschichte. einzig und allein die tatsache, dass ich mich heute wirklich noch über eine 1,3 für meine, ääh lately verfasste hausarbeit freue, lässt mich an meiner studentischen identität zweifeln. das ist doch für basib nun wirklich keine gute leistung! aber statt zu weinen und mich mit meinen sozial und politisch korrekten freunden darüber zu unterhalten wann ich mit dem prof um die note feilschen will sitze ich hier und schreibe. nur 97% basib-like.

und schließlich noch etwas an meinen blog, persönliche nachricht, deshalb nicht mitlesen wenns dich als werten leser nichts angeht: wir sind nun bei facebook verlinkt, also benimm dich!

Montag, 18. Februar 2013

ach, das ist auch meins:




leider ahnungsfrei erstellt, deshalb verpixelt. eeeentschuldigung!
aus gegebenem anlass zensiert.
hausnummer 21 in h.
k - klingt griechisch

julia, ich bin wieder 14.


"meins - und du, heute schon dein ding gemacht?"
 "darf ich kurz vorstellen, das ist dein leben."

scheiße

ich zerplatze, ich zerreiße
ich weiß grad noch wie ich heiße
ich werd zum terrier und beiße
ich will steine, ich will schmeißen
ich hab echt nich gut geschlafen
komm mir nich mit 'komm ma klar'
du arsch, ich kotz gleich

ich rutsch aus und ich entgleise
auf haufenweise scheiße

ich zerplatze, ich zerreiße
ich weiß grad noch wie ich heiße

ich rutsch aus und ich entgleise
auf haufenweise scheiße.

-grossstadtgeflüster-

Samstag, 5. Januar 2013

tillbaka.

hejsan! hejsan! hejsan!

ich bin mal wieder da! frage mich zwar wen das freut oder interessiert, aber eigentlich sollte mich das auch nicht stören. gedanken wollen raus und das können sie hier. bühne frei:

meine finger fliegen. sicher nicht das erste mal, dass ich das schreibe. ob hier oder einem der alten blogs. wo das herkommt? easy peasy lemon squeezy answer: alk(ohol!). ein weiteres merkmal ist, dass ich beginne auf englisch zu denken. oder gar schwedisch, auch wenn das zu unperkeft ist als dass es komplexe gedanken wären. aber wer hat die schon zu solch später stunde? ich möchte an dieser stelle, und genau das hat mich zum schreiben angeregt, auf ein thema kommen das irgendwie ausgelutscht und nervig erscheint: nicht sozialisierte menschen. da kam ich heute drauf als papa antibiotika bekam und sagte er soll das 3 mal täglich anwenden. wäre man völlig unsozialisiert (das wort bereitet mir mit diesen fliege-fingern übringens 'schwere probleme' beim schreiben) würde man bestimmt - vorausgesetzt man weiß wie viele stunden hier so ein tag umfasst - einfach drei mal hintereinander eine tablette einnehmen. wir gehen also davon aus, dass schon jeder kapieren wird, dass man sie im abstand von ca. acht stunden schlucken sollte.
hab mir so gedacht und dann auch gleich mal vorgenommen, dass ich diese thematik ja mal weiter verfolgen könnte. ein bisschen durchdachter und professioneller als gerade vielleicht. ich möchte also aufschreiben, wie missverständlich die welt so wäre für leute die keine ahnung von unseren stillen regeln und klarheiten haben. doch: das ist kein versprechen!

außerdem hab ich heute nacht schlecht geträumt. von zombies die zum einen andere, aber auch sich selbst töten, bspw. durch einen sprung aus dem fenster. hab aber mit noch gesunden zusammengelebt in einem großen bürokomplex, mussten licht an lassen, um den zombies zu zeigen wie sehr sie uns am arsch vorbeigehen. trotzdem musste immer einer raus, humpelndes monster spielen, sich hübsch anpassen und uns essen besorgen. hab ich übrigens schonmal geträumt. wer das deuten kann, her damit! habe mal gehört wenn man im traum noch fliegen kann hat das was mit noch nicht gemachten sexuellen erfahrungen zu tun - kann das jemand bestätigen?

Samstag, 9. Juni 2012

I'm great. Das dachte ich eben, einfach so. Ganz ohne Selbstbewusstseinsanfall, einfach aus guter Laune heraus und in platzender Vorfreude auf morgen (ääh, heute), einen weiteren meiner letzten Tage hier in Umeå. Leider mischt sich dazu die mal wieder groß gewordene endlose Traurigkeit alle hier kennengelernten nie wieder zu sehen. Besonders nach einem so wunder, wunderbaren Abend wie diesem! Ich hoffe mehr als je zuvor es einmal in meinem Leben gebacken zu bekommen Kontakte über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten, mindestens bis alle tollen Menschen sich für einen Deutschlandurlaub durchgerungen haben (Klettermöglichkeiten gibt es ganz bestimmt!). Puh, so traurig über meine Abreise war ich wohl nur selten, verzögern lässt sie sich ja doch nicht und insgeheim bin ich auch froh, aber der Verlust eines so großen Teils an neu aufgebauten Bekannt- und Freundschaften, sowie der erst frisch erweckten Schwedenliebe tut durchaus weh. Hope it's better tomorrow...I mean, today. Later.